Auf dem Weg von Girdwood nach Whittier liegt Portage – genauer gesagt: das, was von Portage übrig geblieben ist. Bis zum Erdbeben im Jahr 1964 lebten rund 100 Menschen in dieser Gemeinde am Ende des Turnaigain Meeresarms. Durch das Erdbeben sackte die Küstenlinie bis zu vier Meter nach unten, dadurch wurden der Ort und die ganze Umgebung überflutet. Übrig geblieben sind einige verfallene Hütten und abgebrochene Baumstämme, die entlang des Seward Highway Spalier stehen.
Portage mag eine Geisterstadt sein, doch dafür herrscht im Sommer hier ein ungewöhnlich großer Betrieb. Das liegt am Portage Gletscher, der zum U.S. Forest Service gehört und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Alaskas ist. Vom Seward Highway aus führt die Portage Glacier Access Road an zahlreichen Campingplätzen vorbei zum eindrucksvollen Begich-Boggs Visitor Center. Hier erfährt man alles Wissenswerte über den Portage Glacier. Seit der Eröffnung des Centers in den 1990ern hat sich der Gletscher zurückgezogen und ist vom Aussichtsdeck nicht mehr zu sehen. Der Attraktivität des Visitor Center hat das jedoch keinen Abbruch getan.
Mehr Gletscher-Erlebnisse gefällig? Mit der Alaska Railroad kann man einen Tagesausflug zum Spencer Glacier buchen. Gleich bei der Kreuzung von Seward Highway und Portage Glacier Access Road können Besucher zusteigen sich mit dem Zug auf eine spannende Tour begeben.