Port Alsworth mit seinen 125 Einwohnern liegt am Ostufer des Lake Clark, nur 160 Kilometer südwestlich von Anchorage. Es ist das einzige Dorf inmitten der einsamen, unermesslich großen Wildnisregion des Lake Clark National Park and Preserve. Diese breitet sich auf fast 15.000 Quadratkilometern über der Alaska Peninsula aus. Zahlreiche Abenteuerlustige brechen von Port Alsworth zu ihren Wildnisexpeditionen in den Nationalpark auf.
Die spektakuläre Naturlandschaft, die Port Alsworth umgibt, ist Alaska-Herrlichkeit wie aus dem Bilderbuch. Tundra-bedeckte Hügel, ein Ensemble aus Bergen, Gletschern, Küsten, die größten Seen im ganzen Staat und zwei aktive Vulkane. Herzstück des Parks ist der eindrucksvolle Lake Clark, ein 68 Kilometer langer, türkisfarbener, von Bergen eingerahmter See. Der Nationalpark ist aber auch die Schnittstelle, wo die Alaska Range mit der Aleutian Range zu den Chigmit Mountains verschmelzen. Deren prominenteste Gipfel sind die über 3000 Meter hohen Vulkane Mount Iliamna und Mount Redoubt.
Die meisten Parkbesucher sind eine Mischung aus Anglern, Flusswanderern und wildniserprobten Rucksacktouristen. Es gibt keine Straßen im Nationalpark, dafür drei ausgewiesene Wildflüsse – ein Paradies für Rafter, Kajak- und Kanufahrer. Die Flüsse sind die Quelle des großen Lachsreichtums in der Bristol Bay. Angler aus aller Welt kommen hierher – meist nur einen Tag von Anchorage aus – um einen Riesenlachs aus dem Wasser zu ziehen. Es gibt in der Umgebung von Port Alsworth auch ein paar Wildnislodges, wo man sich für ein paar Tage von der Zivilisation verabschieden kann, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. In Port Alsworth gibt es einige Übernachtungsmöglichkeiten, Raft-Vermietungen und andere Service-Einrichtungen für Touristen sowie eine National Park Ranger Station mit Videos und Übersichtskarten sowie Landkarten und Büchern. Direkt vom Ort führt ein vier Kilometer langer Fußweg zu den Tanalian Falls.