Hoonah an den White Alice Mountains ist das größte Tlingit-Dorf in Alaska. Die Huna, einer der Tlingit-Stämme, sind seit Tausenden von Jahren in der Icy-Strait-Region beheimatet. Viele der 850 Einwohner arbeiten in Icy Strait Point, dem etwas außerhalb des Ortes gelegenen Kreuzfahrthafen. Als dieser Hafen im Jahr 2004 in Betrieb ging, erwachte Hoonah aus dem Dornröschenschlaf. Hauptanziehungspunkt für die Kreuzfahrtpassagiere ist die ehemalige Lachsverarbeitungsfabrik aus den 1930er Jahren. Heute sind hier Kunsthandwerkshops, Restaurants und einem Museum mit alten Fabrik-Exponaten untergebracht.
Ganz in der Nähe wartet ein Highlight für Abenteuerlustige: die höchste Zip Line der Welt. An einem 1600 Meter langen Stahlseil sausen Mutige durch die Luft und erleben einen 400 Meter tiefen freien Fall. Nicht ganz so nervenaufreibend, aber nicht minder reizvoll sind Tanzaufführung der Ureinwohner und Ausflüge zur Bären- oder Walbeobachtung.
In der Region halten sich zahlreiche Buckelwale und Killerwale auf. Man muss nicht unbedingt eine Schiffsexkursion unternehmen, man kann die Meeresriesen auch vom Ort aus sehen. Neben der Wildtierbeobachtung sind auch die hervorragenden Angelmöglichkeiten ein Besuchermagnet. Ausflüge mit dem Seekajak versprechen ein ganz besonderes Abenteuer und Naturerlebnis. Auf der Tour entlang der 65 Kilometer langen Küstenlinie kommt man durch zwei Inlets, die miteinander verbunden sind (das Kajak muss ein kurzes Stück getragen werden). Lohn der Anstrengung sind die heißen Quellen von Tenakee Springs, wo die Paddler relaxen können. Nähere Information über Seakajaking und Bergwandern sind erhältlich beim U.S. Forest Service Hoonah District Office (Tel. 907-945-3631).