Hatcher Pass wird gerne mit dem Goldrausch in Zusammenhang gebracht. Doch vor allem ist es ein alpines Paradies, das in Höhenlagen um 1300 Meter atemberaubende Ausblicke auf die Talkeetna Mountains bereit hält. Außer ein paar Überbleibseln aus der Goldgräberzeit und einer Übernachtungsmöglichkeit ist nicht viel geboten. War einst das Gold der Hauptanziehungspunkt, locken heute Wanderwege, alte Minen und fabelhafte Skimöglichkeiten die Besucher an. Herrliche Panoramablicke machen Hatcher Pass zu einem begehrten Ziel für Fotografen. Der Pass selbst liegt 35 Kilometer von Palmer entfernt und ist über den Glenn Highway oder vom George Parks Highway via Wasilla und Willow zu erreichen.
Top-Attraktion von Hatcher Pass ist der Independence Mine State Historical Park, eine riesige ehemalige Goldmine, die sich über dem Tal ausbreitet. Im Talkessel sind noch 16 Gebäude der Goldmine der Alaska-Pacific Mining Company aus dem 1930er Jahren erhalten. 1955 wurde die Mine stillgelegt. Heute kann man den Besuch der kleinen „Geisterstadt“ mit einer Bergwanderung verbinden.
Der Pass ist ein beliebter Treffpunkt für Paragleiter. An windstillen Abenden kann zusehen, wie die Luftakrobaten ihre bunten Schirme auslegen und nach einem dynamischen Anlauf abheben und durch die Lüfte gleiten. Gleich neben der Independence Mine findet man auch die Summit Lake State Recreation Site. Summit Lake ist ein kleiner, bis zu sieben Meter tiefer Gebirgssee. Campingmöglichkeiten gibt es nicht; umso beliebter ist der als Picknickplatz mit herrlicher Aussicht.
Wenn der erste Schnee fällt, kommen die Wintersportler aus ihren Startlöchern nach Hatcher Pass zum Telemarken, Langlaufen und Snowboarden. Auf der Westseite von Hatcher Pass kann man bei guten Schnee- und Wetterverhältnissen auch Snowmobilfahren. Besucher sollten sich vorab erkundigen, ob die Trails befahrbar sind. Der Bezirk Mat-Su unterhält auch einen Rodelhang nahe des Mine State Historical Park.