Das ehemalige Kohlenminenstädtchen Chickaloon kann mit Freizeitmöglichkeiten aller Art aufwarten – sei es Angeln, Gletscherwandern, Wildwasser-Rafting oder Eisklettern. Der 249-Einwohner-Ort am Glenn Highway bei Mile 76 ist umgeben von den Talkeetna Mountains und den Chugach Mountains und wird flankiert vom mächtigen Matanuska River.
Viele Urlauber und Outdoor-Fans fahren von Chickaloon zur nahegelegenen King Mountain State Recreation Site weiter, einem beliebten Platz zum Campen und Fischen am Ufer des Matanuska River. Weiter westlich liegt der Matanuska Glacier, ein 38 Kilometer langer Fluss aus Eis, der zu Gletschertouren und zum Eisklettern einlädt.
Sehr populär beliebt sind Wildwasser-Raftingtouren auf dem Matanuska River. Erfahrene Guides geleiten ihre Gäste durch die Stromschnellen, unter anderem durch den berüchtigten Lion Head, eine Passage mit Schwierigkeitsstufe 3-4. Meist wird unterwegs ein Stopp eingelegt, um zu Fuß den Matanuska Gletscher zu erkunden.
In Chickaloon sind einige Outdoor-Veranstalter ansässig, die Rafting-Trips, geführte Gletscherwanderungen und Angeltouren zu den umliegenden Flüssen und Seen anbieten. Einst war diese Gegend ein belebter Handelsumschlagplatz der Athabascan Indianer, die Kupfer, Schafe und Ziegen gegen Fische und Felle eintauschten. 1898 entdeckte ein militärischer Spähtrupp in der Nähe des Chickaloon River eine viel versprechende Kohleader. Wegen der abgeschiedenen Lage sollte es mit der Kohleförderung jedoch noch einige Jahre dauern: 1913 kam ein gewisser Jack Dalton auf dem zugefrorenen Matanuska River mit Geräten und Ausrüstung in die Gegend und entnahm einige Proben, die sich als hochwertig herausstellten und die U.S. Navy zu größeren Investitionen ermutigte. Chickaloon durchlief in den darauf folgenden Jahren das Schicksal vieler anderer Minenstädtchen in Alaska: Nach einem rasanten Aufstieg ging es mit dem Kohleabbau wieder begab.